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Ausstellung

Haus der Zukunft

Das Wettbewerbsverfahren „Kunst am Bau - Haus der Zukunft“ in der 2. Wettbewerbsphase entschieden.  

Das Preisgericht unter dem Vorsitz des freischaffenden Künstlers Stefan Krüskempers hat sich einstimmig für den Entwurf der Berliner Künstler entschieden.

1. Preis - "Drehmoment"
Jan und Tim Edler

1_Preis

Mit dem ersten Preis ist eine Empfehlung zur Realisierung des Kunstwerkes verbunden. „Drehmoment“ soll auf dem Vorplatz des Hauses der Zukunft entstehen und aus einem sich drehenden „Teller“ von rund viereinhalb Meter Durchmesser bestehen, der von einem 15 Meter hohen Stab gehalten wird. Das Kunstwerk weckt auf den ersten Blick Assoziationen an einen Balanceakt. „Auf den zweiten Blick jedoch offenbart sich die in der Skulptur eingeschriebene Gleichzeitigkeit von Stabilität und Instabilität als mögliche Projektionsfläche für eine Vielzahl von Beobachtungen, Fragen und Interpretationen zu unserer Existenz in Gegenwart und Zukunft“, erklären die Künstler. Die Skulptur kann beleuchtet werden und wird in Zusammenspiel mit dem Haus der Zukunft eine weithin sichtbare Lichtdramaturgie entfalten.

2.Preis - "RENDEZVOUS"
Stefan Sous

2_Preis

Der zweite Preis im Wettbewerb ging an „Rendezvous“ von Stefan Sous aus Düsseldorf. Der Künstler hat ein futuristisches, technoides Objekt entwickelt, das sich in Form und Bezeichnung an die Weltraumforschung anlehnt und zugleich ein Sinnbild für eine generelle Andock-Möglichkeit steht.

3.Preis - "FUTURE LEAGUE"
Daniel Buchheit

3_Preis

Mit dem dritten Preis wurde die Comic-Adaption Future League von Daniel Buchheit (Berlin) ausgezeichnet.

Sonderpreis - "RISS IM GRUND"
Andrea Knobloch und Ute Vorkoeper        

Sonderpreis

Mit einem Sonderpreis wurde die Arbeit „Riss im Grund“ von Andrea Knobloch und Ute Vorkoeper (Düsseldorf/Hamburg) ausgezeichnet.

Anerkennung - "FLOW"
Ricarda Mieth

Anerkennung

Anerkennung - "TUFT - Fadenbüschel"
Hannes Brunner

Anerkennung

Anerkennungen erhielten die Arbeiten „Flow“ von Ricarda Mieth aus Berlin und „TUFT-Fadenbüschel“ von Hannes Brunner ebenfalls aus Berlin.

Anlass und Ziel des Verfahrens

Ziel des Kunstwettbewerbs war der Entwurf einer künstlerischen Konzeption für die beiden Vorplätze des Hauses der Zukunft, wobei für die Teilnehmer des Wettbewerbs die Wahl besteht nur einen oder auch beide Vorplätze zu bespielen. Insbesondere hinsichtlich der zukünftigen Nutzung des Gebäudes sollen die Entwürfe dort einen kraftvollen künstlerischen Akzent setzen.

Die Kunst am Bau soll die Anliegen des Hauses unterstützen und den Eindruck eines visionären und zukunftsgewandten Deutschlands unterstreichen. Das Kunstwerk soll voraussichtlich Ende 2016 realisiert werden. Insgesamt beträgt das Budget für die künstlerische Leitung und Umsetzung 276.000 Euro.

Das im Regierungsviertel entstehende Ausstellungs-, Experimentier- und Veranstaltungsforum „Haus der Zukunft“ stellt sich den gesellschaftlichen Herausforderungen möglicher Zukünfte:

Wie werden und wie wollen wir leben?
Welche Herausforderungen und Chancen sind mit zukünftigen Entwicklungen verbunden?
Wie können Wissenschaft und Forschung dazu beitragen, diese Entwicklungen zu verstehen und die Zukunft zu gestalten?

Mit Ausstellungen und Veranstaltungen sollen zukunftsorientierte wissenschaftliche und technische Entwicklungen von nationaler und internationaler Bedeutung sichtbar gemacht und zur Diskussion gestellt werden. Der Entwurf für das Gebäude stammt von den Berliner Architekten Richter und Musikowski. Das Haus der Zukunft wird in Öffentlich-Privater Partnerschaft (ÖPP-Verfahren) gebaut. Die BAM Deutschland AG ist Privater Partner der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die als Grundstückseigentümerin und Bauherrin das Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für die HdZ gGmbH realisiert. Im Rahmen des ÖPP-Verfahrens ist die BAM Deutschland AG Auslober dieses Wettbewerbsverfahrens.  

 

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